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- Als Schwibbogen bezeichnete man bis in das ausgehende 18. Jahrhundert die Öffnung einer Mauer, welche nach einem vollen oder gedrückten Bogen geschlossen wird und zum Eingang eines meist kleinen Raumes dient, den man vorrangig und an einigen Orten teilweise noch heute zur Beisetzung Verstorbener nutzt. Diese Grabstätten wurden dann ingesamt meist auch als Schwibbögen bezeichnet, z. B. Stadtgottesacker.
- Es handelt sich um einen Bogen, der zwei Gebäude spreizt. Der Bogen ist so übermauert, dass sich oben ein gerader Abschluss ergibt. Häufig zu Finden in engen Gassen mittelalterlicher Städte, z.B. Passau oder Regensburg, siehe S
Schwibbogen ist ein ursprünglich aus der Architektur stammender Begriff, der mehrere Bedeutungen hat und sich ursprünglich wahrscheinlich von der Bezeichnung Schwebebogen ableitet.
- Der im 18. Jahrhundert im Erzgebirge aufgekommene Lichterbogen wird Schwibbogen genannt, vgl. Erzgebirgischer Schwibbogen.
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