Da bei Neumond und auch bei Vollmond Sonne und Mond mit der Erde auf einer Achse liegen, führen ihre Vereinten Gezeitenkräfte auf der Erde zu der sogenannten Springflut.
Im Gegensatz zum Neumond steht der Vollmond von der Erde aus gesehen in Opposition zur Sonne, ist dann also nur vom Abend bis zum Morgen sichtbar. Passiert der Mond dabei im exakten Fall den Erdschatten, kommt es zu einer Mondfinsternis.
In den seltenen Fällen, in denen der Mond zur Konjunktion genau die Verbindungslinie zwischen Sonne und Erde passiert, kommt es je nach der Position des Beobachters auf der Erde zu einer totalen oder einer partiellen Sonnenfinsternis.
Der Begriff Neumond (lat. Interlunium) bezeichnet die Mondphase, in der sich der Mond in seinem Phasenzyklus, der Lunation, gleichsam „erneuert“, weil von der Erde aus nur seine Nachtseite zu sehen ist. In dieser Position steht der Mond zwischen der Erde und der Sonne, was as bezeichnet wird. Am Nach kann also prinzipiell kein Neumond stehen.
Die Zeit, die seit dem letzten Neumond vergangen ist, wird als Mondalter bezeichnet.
Siehe auch:
- Erstes Viertel
- Vollmond
- Letztes Viertel
- Erdlicht
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