Die ungebräuchlich werdende gehobene Deutsche Redensart „an den griechischen Kalenden“ bedeutet soviel wie „zu St. Nimmerlein“ – d. h. niemals – und ist eine direktübersetzung der gleichbedeutenden lateinischen Redensart „ad Kalendas Graecas“. Ihr Sinn ergibt sich daraus, dass der griechische kalender keine Kalendae kannte.
Von ihnen leitet sich das Deutsche Wort „kalender“ ab.
Die Kalenden (lat. Kalendae) waren im kalender der Römer jeweils die ersten Tage eines Monats. Grammatisch kommen sie nur in der Mehrzahl vor (sind ein Pluraletantum) und sind eines der ganz wenigen lateinischen Wörter mit einem „K“.
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